Mineralfutter für Islandpferde – Bedarf, Auswahl & Fütterung richtig erklärt
Islandpferde gelten als robust, genügsam und leichtfuttrig. Doch genau diese Eigenschaften führen in der Praxis häufig zu Nährstoffungleichgewichten. Ein gezielt eingesetztes Mineralfutter für Islandpferde hilft, Mängel auszugleichen, Stoffwechselprobleme zu vermeiden und Leistungsfähigkeit sowie Huf- und Fellqualität zu unterstützen.
In diesem Beitrag erfährst du, warum Mineralfutter für Islandpferde besonders wichtig ist, welche Nährstoffe entscheidend sind und worauf du bei der Auswahl achten solltest.
🌿Warum Islandpferde einen besonderen Mineralstoffbedarf haben
Das Islandpferd stammt ursprünglich aus kargen Regionen Islands. Über Jahrhunderte hinweg entwickelte es sich zu einem effizienten Futterverwerter. Heute stehen viele Islandpferde jedoch auf nährstoffreichen Weiden in Mitteleuropa – bei gleichzeitig wenig Kraftfutter.
Das Problem:
Heu und Gras liefern Energie, aber oft nicht ausreichend Mineralstoffe und Spurenelemente.
Typische Herausforderungen bei Islandpferden:
- Neigung zu Übergewicht
- Empfindlicher Stoffwechsel
- Erhöhtes Risiko für Hufrehe
- Zink-, Selen- oder Kupfermangel
- Haut- und Fellprobleme (z. B. Ekzemneigung)
Ein hochwertiges Mineralfutter gleicht diese Defizite aus – ohne unnötige Energie zu liefern.
🧴Welche Mineralstoffe sind für Islandpferde besonders wichtig?
1. Zink
Unterstützt Haut, Fell und Hufhornqualität. Gerade bei Ekzemern oder Pferden im Fellwechsel ist der Bedarf erhöht.
2. Selen
Wichtig für Muskulatur und Immunsystem. Da viele Böden in Deutschland selenarm sind, besteht häufig Unterversorgung.
3. Kupfer
Beteiligt an Bindegewebe, Pigmentierung und Eisenstoffwechsel.
4. Magnesium
Unterstützt Nerven und Muskulatur. Kann bei nervösen oder verspannten Pferden hilfreich sein.
5. Calcium & Phosphor
Wichtig für Knochenstoffwechsel – das Verhältnis muss stimmen (ideal ca. 2:1).
🐴Mineralfutter für Islandpferde: Worauf solltest du achten?
Nicht jedes Mineralfutter ist automatisch für Islandpferde geeignet. Achte auf folgende Kriterien:
✔ Zucker- und stärkearm
Islandpferde sind leichtfuttrig. Ein gutes Mineralfutter enthält keinen zugesetzten Zucker, kein Getreide und keine Melasse.
✔ Hoch bioverfügbare Spurenelemente
Organisch gebundene Spurenelemente (z. B. Chelate) können besser aufgenommen werden.
✔ Bedarfsorientierte Dosierung
Weniger ist mehr – Islandpferde benötigen meist geringere Mengen als Großpferde.
✔ Ohne unnötige Füllstoffe
Keine Aromastoffe oder künstlichen Zusätze.
Mineralfutter bei speziellen Anforderungen
Islandpferde mit Ekzem oder Equinen Asthma
Hier kann ein erhöhter Bedarf an Zink und Omega-3-Fettsäuren bestehen. Hier empfiehlt sich zusätzlich das ZinkLiquid als Ergänzung.
Wie erkenne ich einen Mineralstoffmangel?
Mögliche Anzeichen:
- Brüchige Hufe
- Mattes Fell
- Leistungsschwäche
- Infektanfälligkeit
- Hautprobleme
Eine Heuanalyse oder Blutuntersuchung kann helfen, die Versorgung objektiv zu beurteilen.
Fazit: Mineralfutter ist für Islandpferde kein Luxus, sondern Basisversorgung!
Unser Tipp: Mineralfutter Organisch von Krähenbusch
Wenn du dein Islandpferd bedarfsgerecht und stoffwechselschonend versorgen möchtest, ist unser Mineralfutter Organisch eine durchdachte Lösung.
Warum es besonders gut zu Islandpferden passt:
- ✔ Organisch gebundene Spurenelemente
- ✔ Melasse- und stärkefreie Rezeptur
- ✔ Hohe Akzeptanz
- ✔ Ideal bei reiner Heu- oder Weidefütterung
Gerade für leichtfuttrige Rassen wie Islandpferde ist es wichtig, Mineralstoffe zu ergänzen – ohne zusätzliche Energie ins Pferd zu bringen. Genau darauf ist diese Rezeptur abgestimmt.




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